Bei näherer Betrachtung erweisen sich Bürotechnik, Computer und Server oft als stille Stromfresser. Um hier Einsparungen zu erzielen reicht es oft schon, das eigene Nutzungsverhalten zu ändern.
Halten Sie Ihre Mitarbeiter an, nach Dienstschluss alle Kopierer, Computer und deren Nebengeräte, wie Drucker oder Scanner, ganz auszuschalten; hilfreich kann hier auch eine abschaltbare Steckerleiste sein. Bei klar festgelegten Arbeitszeiten sind auch Modelle mit Zeitschaltuhren denkbar.
Schalten Sie die Geräte erst dann ein, wenn Sie Sie das erste Mal tatsächlich benötigen.
Bei Pausen ab 15 Minuten Länge ist das Abschalten von Monitoren und von Leuchtstofflampen sinnvoll.
Verzichten Sie auf aufwändige Bildschirmschoner, da diese für erheblichen Stromverbrauch auch in eigentlichen „Ruhephasen“ sorgen.
Achten Sie bei Druckern und Kopierern auf eine „Energy Safe“-Funktion, da diese Geräte besonders lange ungenutzt im Standby-Modus verharren.
Auch wenn Server- und Technikräume kühl sein müssen: Kühlen Sie diese nicht zu stark herunter, Temperaturen von 24 Grad schaden den Geräten nicht und hilft Energiekosten zu senken.
• Prüfen Sie, ob der durchgängige Betrieb des Netzwerkes notwendig ist. Bei Verzicht auf einen „Technik-Dauerbetrieb“ etwa nachts und an Wochenenden sinken die Kühlkosten für die Serverräume weiter, da die Geräte im Ruhezustand abkühlen können.
Wählen Sie den Standort von Technikräumen so aus, dass möglichst wenig Sonneneinstrahlung und Hitzeeintrag herrscht.
Achten Sie beim Kauf von neuer Technik auf Energiesparsiegel und auf niedrigen Standby-Verbrauch.